Wir sind wieder da! Staatsakt mit allem Drum und Dran

Nach zwei Jahren Corona konnte der Staatsakt 2022 wieder im Beisein unserer Zunftmitglieder stattfinden. Ungewohnt war mit der Villa Langmatt nur der Durchführungsort.

Brödlimeister Niklaus Merker durfte im Park der Villa Langmatt bei höchstsommerlichen Temperaturen zahlreiche Zunftmitglieder zum Staatsakt des Canton Baden, der gleichzeitig die Generalversammlung der Spanischbrödlizunft ist, begrüssen. 2020 war der Anlass Corona zum Opfer gefallen (wir erstatteten über das vergangene Zunftjahr mit einer Videobotschaft inkl. E-Voting Bericht). 2021 fand er zwar statt, aber nur im kleinen Rahmen, und zwar in Turgi. Dies war keine Vorwegnahme der Fusion mit Baden und auch kein exterritorialer Ausreisser oder gar eine feindliche Übernahme – schliesslich war unsere nordwestliche Nachbargemeinde Teil des helvetischen Kantons –, sondern dem Umstand geschuldet, dass mit Adrian Schoop der (letzte?) Gemeindeammann von Turgi das ehrenvolle Amt des Zunftstatthalters übernahm.

Schoop liess in einer launigen Ansprache sein erstes Zunftjahr Revue passieren – und wird gleich ein zweites anhängen. Ebenso erfreulich ist der Rechnungsabschluss 2021. Wir sind allen Mitgliedern sehr dankbar, dass sie uns auch in den beiden schwierigen Jahren mit ihren Beiträgen die Treue gehalten haben. So können wir gelassen einem zünftigen Engagement z.B. an der Badenfahrt 2023 entgegenblicken.

Wenig erstaunlich, wurde die Jahresrechnung mit Akklamation genehmigt. Applaus gabs auch für die Brödliräte Thomas Obrist und Roland Wunderli (der eine übergab dem anderen das Amt des Zunftfähnrichs) sowie Philipp Merker und Thomas Röthlin (der Zunftschnitzelbänkler «GGG» und der Chefredaktor der Fasnachtszeitung wurden zu Brödlirittern geschlagen).

Spätestens jetzt waren vor allem die musikalischen Begleiter der Harmonie Rohrdorf in ihren Uniformen wohl dermassen dehydriert, dass der Brödlimeister schleunigst zum Apéro riche überleitete. Mit ihrer kongenialen Kulisse stand die Villa Langmatt der Villa Boveri, die für den Staatsakt diesmal nicht zur Verfügung stand, in nichts nach.